Standardabweichung

Die Standardabweichung misst die Volatilität Ihres Portfolios. Erfahren Sie, wie Sie diesen Risikoindikator interpretieren und mit Index Balance automatisch berechnen.

Definition

Die Standardabweichung ist ein statistisches Maß, das angibt, wie stark die Renditen einer Anlage um ihren Durchschnitt streuen. In der Finanzwelt ist sie die gebräuchlichste Methode zur Quantifizierung von Volatilität: Eine jährliche Standardabweichung von 15 % bedeutet, dass die Portfoliorendite in einem beliebigen Jahr in 68 % der Fälle etwa ±15 % um den Durchschnitt liegen wird (unter Annahme einer Normalverteilung).

Für den Indexfonds-Investor ist die Standardabweichung die Grundlage der meisten Risikokennzahlen, einschließlich der Sharpe-Ratio und der Sortino-Kennzahl. Historisch gesehen haben globale Aktien eine Standardabweichung von etwa 15–18 % pro Jahr, verglichen mit 5–8 % für Staatsanleihen. Das ist nicht per se schlecht: Eine höhere Standardabweichung bedeutet mehr Schwankungen, aber auch ein größeres Renditepotenzial auf lange Sicht, wenn der Investor ruhig bleibt.

Mit Index Balance können Sie die Standardabweichung Ihres Portfolios automatisch aktualisiert einsehen und mit Ihrer Benchmark vergleichen. Kostenlos testen auf indexbalance.com.

Praktisches Beispiel

Ihr Indexfonds-Portfolio hat eine durchschnittliche Jahresrendite von 9 % und eine Standardabweichung von 16 %. Das bedeutet, dass Ihre Rendite in etwa 2 von 3 Jahren zwischen -7 % und +25 % liegen wird. In 1 von 3 Jahren könnte sie außerhalb dieses Bereichs liegen. Das im Voraus zu wissen hilft Ihnen, in schlechten Jahren ruhig zu bleiben und in guten Jahren nicht überzureagieren. Index Balance berechnet dies automatisch, sobald Sie Ihr Portfolio aktualisieren.