Schwellenländer
Schwellenländer bieten höheres Wachstum, aber auch mehr Risiko. Erfahren Sie, ob sie in Ihr Indexfonds-Portfolio passen, und verwalten Sie sie mit Index Balance.
Definition
Schwellenländer sind sich entwickelnde Volkswirtschaften, die ein schnelleres Wirtschaftswachstum als entwickelte Länder aufweisen, aber auch ein höheres politisches, regulatorisches und Währungsrisiko tragen. Die wichtigsten Schwellenländerindizes umfassen China, Indien, Brasilien, Taiwan, Südkorea, Saudi-Arabien und Mexiko, unter anderem. Der am häufigsten verwendete Referenzindex ist der MSCI Emerging Markets.
Für den Indexfonds-Investor bieten Schwellenländer geografische Diversifikation und Zugang zu wachstumsstarken Volkswirtschaften, die mehr als 40 % des globalen BIP ausmachen, aber nur 10–15 % der globalen Börsenkapitalisierung. Die Frage ist, ob dieses höhere Renditepotenzial das höhere Risiko ausgleicht: Historisch waren Schwellenländer volatiler und lieferten schlechtere risikobereinigte Renditen als Industrieländer in den letzten Jahrzehnten.
Mit Index Balance können Sie das Gewicht der Schwellenländer in Ihrem Portfolio einsehen und mit Ihrer Benchmark vergleichen. Kostenlos testen auf indexbalance.com.
Praktisches Beispiel
Der iShares Core MSCI Emerging Markets IMI-Fonds umfasst mehr als 3.000 Unternehmen aus 27 Schwellenländern mit einer TER von 0,18 %. Im Zeitraum 2001–2010 erzielte er eine annualisierte Rendite von +15 %, aber 2011–2020 nur +3,6 %, gegenüber +13,5 % für den MSCI World. Hohe Volatilität und politische Abhängigkeit veranlassen viele Boglehead-Investoren, ihr Engagement in Schwellenländern auf 10–20 % des Portfolios zu begrenzen. Index Balance berechnet dies automatisch, sobald Sie Ihr Portfolio aktualisieren.