Risikoprämie

Die Risikoprämie ist die Extrabelohnung für Investitionen in volatilere Anlagen. Erfahren Sie, ob Ihr Portfolio sie erfasst, und analysieren Sie es mit Index Balance.

Definition

Die Risikoprämie ist die zusätzliche Rendite, die ein Investor für die Übernahme eines höheren Risikoniveaus als das eines risikofreien Vermögenswerts, typischerweise kurzfristige Staatsanleihen, verlangt. Wenn US-Schatzwechsel 4 % abwerfen und globale Aktien historisch 10 % eingebracht haben, würde die Aktienrisikoprämie etwa 6 % betragen.

Für den Indexfonds-Investor ist die Aktienrisikoprämie der grundlegende Grund, warum es sich lohnt, die Volatilität des Aktienmarkts auf lange Sicht zu tolerieren. Ohne diese Prämie hätte es keinen Sinn, in Aktien statt in Anleihen oder Einlagen zu investieren. Die historische Evidenz zeigt, dass diese Prämie über mehr als 100 Jahre und in fast allen entwickelten Märkten persistent war, obwohl sie für die Zukunft nicht garantiert ist.

Mit Index Balance können Sie die Rendite Ihres Portfolios mit einem Referenzwert vergleichen und visualisieren, ob das Risiko, das Sie eingehen, in eine zusätzliche Rendite umgewandelt wird. Kostenlos testen auf indexbalance.com.

Praktisches Beispiel

Zwischen 1900 und 2023 erbrachten kurzfristige deutsche Staatsanleihen im Durchschnitt etwa 3 % pro Jahr. Der deutsche Aktienmarkt erzielte rund 8,5 % pro Jahr. Die historische Risikoprämie betrug etwa 5,5 Prozentpunkte. Anders ausgedrückt: Für je 100 € investiert im Jahr 1900 hätten Anleihen auf 1.800 € angewachsen, während Aktien im gleichen Zeitraum über 100.000 € eingebracht hätten. Index Balance berechnet dies automatisch, sobald Sie Ihr Portfolio aktualisieren.