Rebalancing
Rebalancing hält Ihr Portfolio bei der Zielallokation. Index Balance berechnet automatisch, wie viel in jeden Fonds eingezahlt oder umgeschichtet werden soll.
Definition
Rebalancing ist der Prozess der Anpassung der Gewichtungen der Anlagen in einem Portfolio, um diese auf die ursprünglich festgelegten Zielwerte zurückzuführen. Im Laufe der Zeit stellen Anlagen, die am stärksten gestiegen sind, einen höheren Anteil als geplant dar, was das Risiko unbeabsichtigt erhöht. Rebalancing korrigiert dies, indem das Gestiegene verkauft und das Gefallene gekauft wird.
Es gibt zwei Hauptmethoden: das kalenderbasierte Rebalancing (zum Beispiel einmal jährlich im Januar) und das schwellenwertbasierte Rebalancing (nur wenn eine Anlage mehr als einen festgelegten Wert, z. B. 5 %, abweicht). In vielen europäischen Ländern sind Umschichtungen zwischen UCITS-Fonds auf derselben Plattform steuerlich aufgeschoben, was Rebalancing steuerlich effizienter macht als bei ETFs.
Index Balance verfügt über einen Rebalancing-Rechner, der genau zeigt, wie viel in jeden Fonds einzuzahlen ist oder welche Umschichtungen vorzunehmen sind, um die Zielallokation wiederherzustellen.
Praktisches Beispiel
Ihre Zielallokation ist 80 % iShares MSCI World und 20 % iShares Emerging Markets. Nach einem Jahr ist der MSCI World stärker gestiegen und macht nun 87 % aus. Beim Rebalancing mit einer neuen Einzahlung von 500 €: Das System berechnet, dass Sie 427 € in Emerging Markets und 73 € in den MSCI World einzahlen sollten, um die 80/20-Aufteilung wiederherzustellen.