Korrelation

Die Korrelation misst, wie eng zwei Anlagen sich gemeinsam bewegen. Entscheidend für echte Diversifikation. Index Balance berechnet sie für alle Fonds in Ihrem Portfolio.

Definition

Die Korrelation zwischen zwei Anlagen misst, wie eng ihre Renditen sich gemeinsam bewegen. Sie wird auf einer Skala von -1 bis +1 ausgedrückt: Eine Korrelation von +1 bedeutet, dass sie sich immer exakt zusammen bewegen, -1 dass sie sich immer in entgegengesetzten Richtungen bewegen, und 0 dass es keine lineare Beziehung zwischen ihren Bewegungen gibt.

Für die Portfoliodiversifikation ist die Korrelation eine entscheidende Kennzahl. Das Kombinieren von Anlagen mit geringer Korrelation (nahe 0) oder negativer Korrelation reduziert die Gesamtportfoliovolatilität, ohne die erwartete Rendite proportional zu reduzieren. Ein MSCI-World-Fonds und ein MSCI-Emerging-Markets-Fonds haben eine hohe Korrelation (~0,80-0,85), was bedeutet, dass sie sich wenig gegenseitig diversifizieren. Hochwertige Anleihen haben eine niedrigere Korrelation mit Aktien (~0,0 bis -0,3) und bieten daher mehr echte Diversifikation.

Index Balance berechnet die Korrelation zwischen den Fonds in Ihrem Portfolio, damit Sie verstehen können, wie viel echte Diversifikation Sie tatsächlich erzielen.

Praktisches Beispiel

Ihr Portfolio hält einen MSCI-World-Fonds und einen MSCI-Europe-Fonds. Ihre Korrelation beträgt +0,88: Wenn der MSCI World um 5 % fällt, tendiert der MSCI Europe dazu, um 4,4 % zu fallen. Das Hinzufügen eines Anleihenfonds mit einer Korrelation von +0,05 zum MSCI World würde die Gesamtportfoliovolatilität stärker reduzieren als das Hinzufügen eines weiteren regionalen Aktienfonds.