Anlagehorizont

Der Anlagehorizont bestimmt das Risikoniveau, das Sie in Ihrem Portfolio eingehen können. Erfahren Sie, wie Sie ihn an Ihre Ziele anpassen und Ihre Fonds mit Index Balance verwalten.

Definition

Der Anlagehorizont ist der Zeitraum, über den ein Investor sein Portfolio halten will, bevor er das Geld benötigt. Er ist einer der entscheidendsten Faktoren bei der Wahl einer Anlagestrategie: Für 2 Jahre zu investieren ist ganz anders als für die Rente in 30 Jahren. Der Anlagehorizont beeinflusst direkt das Risikoniveau, das der Investor eingehen kann.

Für den Indexfonds-Investor ist ein langer Horizont (mehr als 10 Jahre) die Bedingung, die am meisten für Investitionen in globale Aktien spricht. Historisch gesehen hat es keine 20-Jahres-Periode gegeben, in der der MSCI-World-Index im negativen Bereich endete. Kurzfristig kann die Börse um 50 % fallen; langfristig nähert sich die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rendite 100 %. Deshalb ist die Zeit im Markt (time in the market) wertvoller als das Versuchen, den richtigen Zeitpunkt zu treffen (timing the market).

Mit Index Balance können Sie Ihren Anlagehorizont je Portfolio definieren und auf Ihre Situation zugeschnittene Analysen erhalten. Kostenlos testen auf indexbalance.com.

Praktisches Beispiel

Sie sind 35 Jahre alt und planen, mit 65 in Rente zu gehen, also mit einem Horizont von 30 Jahren. Ein Portfolio mit 90 % Aktien / 10 % Anleihen wäre angemessen: Obwohl es in manchen Jahren um 40 % fallen könnte, haben Sie mehr als genug Zeit, sich zu erholen. Wenn Sie das Geld hingegen in 3 Jahren für den Hauskauf brauchen würden, wäre ein so volatiles Portfolio ein Fehler: Sie könnten gezwungen sein, auf dem Tiefpunkt zu verkaufen. Index Balance berechnet dies automatisch, sobald Sie Ihr Portfolio aktualisieren.